Krampfadern (Varizen) sind krankhaft erweiterte, gewundene Venen, die sich aus den oberflächennahen Beinvenen gebildet haben. Als Folge von Venenerweiterung und geschädigten Venenklappen wird der Transport des Blutes von den Füßen zum Herzen gestört. Betroffene spüren dies unter anderem an dem Symptom „schwerer Beine“, wie es im Volksmund heißt.

Zur Behandlung reicht je nach Art und Lage des erkrankten Gefäßes eine minimalinvasive Operation aus. Durch einen kleinen Schnitt an der Innenseite des Oberschenkels, knapp oberhalb des Knies, wird ein spezielles Endoskop unter die Haut eingeführt und die erkrankte Stammvene sorgfältig und schonend nach allen Seiten vom umliegenden Bindegewebe befreit. Dabei werden auch alle seitlichen Äste der Vene verschlossen und durchtrennt. Die Methode ist besonders schonend, führt zu guten Ergebnissen und ermöglicht eine schnelle Regeneration nach der Operation. Operativ-​endoskopisch erfahrene Chirurgen im Krankenhaus Hedwigshöhe wenden sie deshalb häufig als Ergänzung anderer sanfter Methoden zur Behandlung von Krampfadern an.

Referent:

Dr. med. Eric P.M. Lorenz
Chefarzt der Klinik für Allgemein-​, Viszeral-​ und Minimal Invasive Chirurgie